Deutsch · Hauptgericht · Mittel
Eisbein
Berlins ikonische Schweinshaxe: gepökelt, geschmort, bis sie schmilzt, dann für knusprige Schwarte geröstet, serviert mit Sauerkraut und Erbsen.
Das ganze Rezept in 60 Sekunden
Eisbein, in 5 Ideen
- Die Zwei-Schritt-Methode (Köcheln, dann Rösten) gibt zartes Fleisch plus knusprige Schwarte
- Die Haut vor dem Rösten leicht einschneiden, damit sie besser knusprig wird
- Wacholderbeeren geben der Brühe das klassische deutsche Aroma
- Die Kochflüssigkeit aufheben; sie ergibt eine unglaubliche Basis für Bohnensuppe
- Senf ist Pflicht, keine Option
Was du brauchst
Zutaten
- 2 Schweinshaxen (je etwa 680 g), wenn möglich gepökelt
- 2,4 Liter Wasser
- 2 Zwiebeln, geviertelt
- 3 Karotten, in Stücke geschnitten
- 2 Lorbeerblätter
- 8 Wacholderbeeren
- 1 Esslöffel Salz
- 1 Teelöffel schwarze Pfefferkörner
- 900 g Sauerkraut, abgetropft
- 480 g gekochte gelbe Erbsen oder Erbspüree
So geht es
Zubereitung
- Wenn die Haxen nicht vorgepökelt sind, sie über Nacht in Salzwasser im Kühlschrank einlegen.
- Die Haxen mit Wasser, Zwiebeln, Karotten, Lorbeerblättern, Wacholder, Salz und Pfefferkörnern in einen großen Topf geben. Zum Köcheln bringen.
- Sanft 2 Stunden garen, bis das Fleisch zart ist, aber nicht zerfällt.
- Den Ofen auf 220 °C vorheizen. Die Haxen auf ein Gitter über einem Blech legen und 25 bis 30 Minuten rösten, bis die Haut knusprig und golden ist.
- In der Zwischenzeit das Sauerkraut in etwas von der Kochbrühe erwärmen.
- Die Haxen mit Sauerkraut und Erbspüree servieren, mit Senf als Beilage.
Schweinshaxen sind einer der günstigsten Zuschnitte beim Metzger; das ist ein Festessen für sehr wenig Geld.