Skandinavisch · Backen · Mittel
Roggenbrot (Rugbrød)
Dichtes dänisches Rugbrød: dunkles, malziges Roggenbrot voller Körner, das tagelang frisch bleibt und die Grundlage für Smørrebrød ist.
Das ganze Rezept in 60 Sekunden
Roggenbrot (Rugbrød), in 5 Ideen
- Das Einweichen über Nacht macht die Körner weich und entwickelt ein tiefes Aroma
- Dies ist ein Teig ohne Kneten, der in die Form gedrückt wird; er verhält sich nicht wie Weizenteig
- Ein Tag Wartezeit vor dem Schneiden gibt eine viel bessere Krume
- Dichtes Roggenbrot hält sich eine Woche und lässt sich wunderbar toasten
- Großzügig mit Butter bestreichen; so macht man es in Dänemark
Was du brauchst
Zutaten
- 240 g Roggenmehl
- 120 g geschroteter Roggen oder Roggenschrot
- 70 g Sonnenblumenkerne
- 40 g Leinsamen
- 475 ml Buttermilch
- 80 g dunkle Melasse
- 2 TL Salz
- 2 1/4 TL Trockenhefe
- 130 g Weizenmehl (Type 550)
So geht es
Zubereitung
- Am Abend zuvor Roggenmehl, Roggenschrot, Kerne, Buttermilch und Melasse verrühren. Abdecken und über Nacht ruhen lassen.
- Salz, Hefe und Weizenmehl unterrühren, bis ein dicker, klebriger Teig entsteht.
- Fest in eine gefettete Kastenform (23 x 13 cm) drücken und die Oberfläche mit nassen Händen glatt streichen.
- Abgedeckt 2 Stunden gehen lassen, bis der Teig leicht aufgegangen ist; er verdoppelt sich nicht wie Weizenteig.
- Bei 175 °C 75 Minuten backen, bis das Brot tiefbraun ist und beim Klopfen hohl klingt.
- Vollständig abkühlen lassen, bevor du es schneidest, am besten einen ganzen Tag warten, damit sich die Krume setzt.
Roggenmehl und Kerne lose aus der Schütte kaufen; Spezialmehle sind so deutlich günstiger.