Französisch · Vorspeise · Mittel
Rouille
Die rostfarbene Safran-Pfeffer-Sauce, die eine echte Bouillabaisse krönt. Feurig, knoblauchig, unverzichtbar.
Das ganze Rezept in 60 Sekunden
Rouille, in 5 Ideen
- Die Kartoffel (oder das Brot) ist das traditionelle Bindemittel und gibt der Sauce Körper.
- Safran gibt die Rostfarbe und eine erdige Tiefe.
- Echte Schärfe: Der Cayenne ist hier nicht schüchtern.
- Ohne Rouille ist Bouillabaisse nur Fischsuppe, mit ihr ist sie eine Zeremonie.
- Sie verwandelt auch eine einfache Gemüsesuppe.
Was du brauchst
Zutaten
- 1 kleine Kartoffel, gekocht und zerdrückt (oder 2 Scheiben Weißbrot ohne Rinde)
- 4 Knoblauchzehen
- 1/2 TL Safranfäden, in 2 EL heißem Wasser eingeweicht
- 1 TL Cayennepfeffer
- 1 Eigelb
- 180 ml Olivenöl
- 1 EL Zitronensaft
- Salz nach Geschmack
So geht es
Zubereitung
- Den Knoblauch mit einer Prise Salz zu einer Paste zerdrücken.
- Knoblauch, zerdrückte Kartoffel, den Safran mit seinem Wasser, Cayenne und Eigelb glatt mixen.
- Das Olivenöl in einem langsamen Strahl einschlagen, bis die Sauce dick und emulgiert ist.
- Den Zitronensaft einrühren und mit Salz würzen.
- Auf eine Bouillabaisse gekleckst servieren oder dick auf geröstetes, mit Knoblauch eingeriebenes Brot streichen.
Eine winzige Prise Safran reicht weit, also in kleinen Mengen beim Gewürzhändler kaufen; die Fäden halten sich versiegelt und dunkel jahrelang.